Start der Einkochsaison 2016: Rhabarber

Ich habe letzte Woche schon zum zweiten mal Rhabarber vom Kartoffelkombinat bekommen, den ersten hab ich gleich eingekocht, da kam 1 Gläschen plus ein bißchen was zum Frühstück in den Joghurt raus. Für den zweiten habe ich ein bißchen gesammelt, ich hab auch den Rhabarber aus Eltern’s Garten bekommen, und bin beim einkaufen über einen sehr schön roten gestolpert und hab noch ein paar Stängel mitgenommen, insgesamt war das aber nicht viel, es hat für knapp drei Gläser gereicht.

IMG_3650Ich hab erstmal den Rhabarber ungeschält in Stückchen geschnitten, und ein bißchen Honig dazugetan, das ganze dann etwa 2 Stunden stehen lassen, damit etwas Flüssigkeit rauskommt, dann braucht man weniger Wasser beim Kochen.
Dann kam ein bißchen Vanille dazu, und Mama sagt etwas abgeriebene Zitronenschale ist gut für den Geschmack, hatte ich aber nicht. Hab etwas Zitronenpulver genommen.
Das ganze gekocht und in ausgekochte Twist-Off-Gläser gefüllt. Die auf den Kopf gestellt, fertig.IMG_3651

Ich hatte noch ein ganzen Haufen halbbedrucktes buntes Papier, das war mal von einer Kampagne von ner Initiative, wo ich mal mitgemacht habe, das wird jetzt für Etiketten recycled.

Erdbeeren habe ich dieses Jahr keine, weil ich keine gute Quelle hab, leider, die Erdbeersachen, die ich letztes Jahr eingekocht habe, waren schon sehr fein.

Cannelloni-Synchronkochen auf GNUsocial

Möglicherweise gibt’s am Sonntag wieder ein Synchronkochen, ob ja oder nein entscheiden wir am Freitag. Aber hier ist schonmal die Einkaufsliste:

1 Pck. Cannelloni, ohne Vorkochen

Für die Füllung:
500 g Hackfleisch, gemischt
1  Zwiebel
1  Knoblauchzehe
2 Bund Petersilie
200 g Sahne
100 g Parmesan

Für die Sauce:
50 g Mehl
50 g Butter
500 ml Milch
500 ml Passierte Tomaten
Suppengewürz
Salz und Pfeffer
Muskat
200 g Mozzarella, gerieben

und eine Gefriertüte mit einer Ecke abgeschnitten zum Cannelloni füllen.

 

Leckere Fischcreme

IMG_3172Ich wollte mal ein Rezept mit Euch teilen, daß ich seit Jahren immer wieder verwende, es ist sehr einfach und das war bis jetzt bei jeder Party, zu der ich es mitgebracht habe, der Knaller.

Ihr braucht:

200 g Räucherlachs oder Räucherforelle
200 g Frischkäse
1 kleine oder eine halbe Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
2 kleine Essiggürkchen, in Stücke geschnitten
2 Spritzer Zitronensaft
½ TL mittelscharfen Senf
Salz, Pfeffer

Alles in eine Schüssel schmeißen und mit dem Pürrierstab zu einer gleichmäßigen Pampe zermatschen. Im Kühlschrank noch etwas durchziehen lassen. Das wars. Schmeckt super auf Baguette oder Cracker,oder zu Dip-Gemüse, oder auf’s Brot. Die Verhältnisse von Fisch zu Frischkäse können auch nach erhältlichen Packungsgrößen oder nach Geschmack variiert werden, aber so grob Fiftyfifty funktioniert sehr gut. Ich finde es mit Forelle fast noch besser als mit Lachs.

Vielleicht Synchronkochen am Sonntag, den 13.3.

Der @bolkerito und ich peilen mal an, am nächsten Sonntag Nachmittag einen Berner Kartoffelauflauf synchronzukochen, ganz sicher ist das noch nicht.
Das ganze findet wieder auf gnusocial (z.B. quitter.is ) statt.

Für die potentiellen MitkocherInnen ist hier die Einkaufsliste:

500 g rohe, geschälte Kartoffeln
150 g Emmentaler
100 g gewürfelten Schinken oder Speck
2 Eier
100 ml Milch
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
50 g geriebener Sbrinz (oder was ähnliches, zur Not Parmesan)

Eine Röstireibe wird auch gebraucht (oder eine Küchenmaschine, aber ich sag dem @bolkerito nicht, daß ich eine habe).

Lasagne-Synchronkochen auf gnusocial

Der @Bolkerito und ich wollen mal wieder Synchronkochen, diesmal auf gnusocial. Dort gibt es die Gruppe !synchronkochen, wo man das ganze mitverfolgen oder auch mitkochen kann, also einfach der Gruppe beitreten (das ist ähnlich wie ein Hashtag mit Anmeldung, ihr bekommt die Queets dann in die Timeline). Kochen wollen wir am nächsten Sonntagnachmittag, also den 14.2.

Diesmal haben wir uns eine Lasagne vorgenommen, und hier ist die Einkaufsliste:

500 g Hackfleisch
1  Zwiebel
2  Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie oder TK
1 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten, geschälte
1/2 Liter Milch
30 g Butter
40 g Mehl
etwas Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft
etwas Olivenöl
300 g Lasagneplatte(n)
etwas Muskat
etwas Rotwein
Nach Bedarf Käse, gerieben
etwas Butterflöckchen

Wenn Ihr noch neu aufgnusocial seid, und nicht zurecht kommt, könnt Ihr dort immer fragen, da sind ein Haufen hilfsbereite Menschen die Euch gerne weiterhelfen, wenn was nicht klappt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Euch dort sehe.

Harzer Käse mal anders

Ich finde ja Harzer Käse eher so meh. Komischer Geschmack, komische Konsistenz, und ich finde der einzige Grund ihn überhaupt zu essen ist viel Eiweiß für wenig Fett und Kohlenhydrate, falls das für jemand ernährungstechnisch relevant ist. Aus dem Grund hab ich ihn immer mal wieder probiert und für Scheiße befunden.

Jetzt hab ich aber ein Rezept gefunden, wie man ganz einfach Käsechips draus machen kann:

Den Käse in dünne (ca 1-1,5 mm) Scheiben schneiden, auf ein mit Backbapier ausgelegtes Backlech legen, nach Geschmack mit Paprikapulver, Thymian und Rosmarin (oder auch anderen Gewürzen) würzen, auf mittlerer Schiene in den kalten Backofen schieben, und bei so 180 Grad etwa 15 Minuten backen, bis er bräunlich wird. (Der wirft dann Blasen und zerläuft, das gehört so). Abkühlen lassen, und in mundgerechte Stücke schneiden.IMG_2995

Und ich hab das mal probiert, und finde, das schmeckt echt gut, klasse Snack!Kann ich empfehlen, auch für Harzer-Käse-NichtmögerInnen.

Plätzchenrezept (Teil 4)

Hier geht’s zu Teil 3: Plätzchenfotos.

Das Plätzchenrezept

Für den Teig:
300 g Mehl
150 g Butter
125 g Zucker
1 Ei
Vanille nach Geschmack
Mehl für die Fläche zum Ausrollen
die Mengen können beliebig vervielfacht werden

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Für den Zuckerguß:
Puderzucker
Wasser oder/und Eiweiß

Für die Verzierung:
alles was ihr an Bunt, Glitzer, Funkel, Blinki-Blinki herbekommen könnt. Je größer die Auswahl desto besser lässt sich mit den Farben spielen. Ich empfehle besonders Minigummibärchen und Smarties, weil die vergleichbar billig sind und was hermachen, und natürlich Silberkugeln, die sind dieses Jahr aber schwer zu bekommen.IMG_2815

Alle Zutaten in einer Teigschüssel mischen, erst mit dem Rührgerät, falls Vorhanden und dann mit den Händen kneten. Die Backchefin sagt lange kneten, so 5-10 Minuten. Dann den Teig ca. 20 Minuten (oder länger) kühl stellen.Dann etwas Mehl auf die Arbeitsfläche verteilen, den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Bei 180 Grad backen, bis der Rand leicht goldbraun wird, das sind je nach Herdsituation so 10-20 Minuten.

Für den Zuckerguß den Puderzucker mit Wasser/Eiweß mischen, so das das ganze weder zu zäh noch zu flüssig wird. Wenn beim Verzieren der Zuckerguß zu trocken wird, kann man noch etwas Wasser zugeben und nochmal ordentlich umrühren. Am besten lässt sich das mit einem Pinsel auf die Plätzchen auftragen. Am besten immer ein Plätzchen fertig machen und dann das nächste, sonst trocknet zwischenzeitlich der Zuckerguß an und dann gibt’s ein Gebatzel.

Viel Spaß bei der Verzierparty.

Twittersynchronkochen: Kartoffeln, Putenbrust und Karotten-Lauch-Rahmgemüse

Am Sonntag, 1.11. um so etwa 15.00 Uhr ist es wieder so weit, der @Bolkerito und ich wollen nochmal Twittersynchronkochen. Diesmal ist es auch kein besonders kompliziertes Gericht, aber möglicherweise könnte es mit dem Timing schwierig werden.
Wir kochen Karotten-Lauch-Rahmgemüse mit Kartoffeln (oder wahlweise Nudeln) und gebratener Putenbrust.

Für alle, die mitkochen wollen, hier die Zutatenliste für 2 Personen:

3 Stangen Lauch
3 große Möhren
125 ml Sahne
Nudeln oder Kartoffeln für 2 Personen
ggf. Maggifix für Nudelwasser
2 Stücke Putenbrust
Salz, Pfeffer, Öl zum anbraten

Das ganze ist auch für Koch-AnfängerInnen geeignet, wir machen das Schritt für Schritt. Hashtag fällt mir gerade kein guter ein, Ihr könnt in den Kommentaren Vorschläge machen, der Hashtag wird dann kurzfristig bekanntgegeben.

#Synchronkürbissuppenkochen

IMG_2559Ich habe aus dem Garten meines Onkels einen Kürbis geschenkt bekommen. Den hab ich mit @Bolkerito geteilt, und wir haben gestern auf Twitter ein Synchronkürbissuppenkochen veranstaltet, und haben Schritt für Schritt zusammen den Kürbis verkocht.

Los ging es um kurz nach drei:

IMG_2595messerAls die dicken Messer bereit lagen, haben wir erstmal Strunk und Kerne entfernt.:kerneIMG_2597…und den Kürbis gewürfeltIMG_2598Dann haben wir sie mit einer Zwiebel/lila Zwiebel und Mischstreichfett (hatte ich auch noch nie gehört)/Olivenöl angebraten. (Das war eine spontane Rezeptergänzung).IMG_2599Anschließend haben wir Wasser aufgegossen und etwas Gemüsebrühe dazugetan, das ganze zum Kochen gebracht und 20 Minuten köcheln lassen. Ich hab erstmal zu viel Wasser und Brühe erwischt, das hab ich aber dann abgeschöpft.IMG_2600Dann wurde erstmal ein Stückchen getestet, um sicherzustellen, daß es nicht bitter schmeckt (und eine giftige Kürbiskreuzung ist), aber war alles in Ordnung, nur ziemlich mehlig. Dann wurde das ganze pürriert und mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt. Und mit Sahne/Schmand bzw. bei mir Creme fraiche. Ich hab 2 ordentliche Eßlöffel genommen, der @Bolkerito je einen Becher, um das mehlige rauszukriegen. Dann haben wir noch Würstchen reingeschnitten, in meinem Fall Biosau, in @Bolkeritos Fall geschredderter Vogel.IMG_2601Und so sehen unsere Ergebnisse aus, ich bin sicher, sie schmecken etwas unterschiedlich, aber es hat uns beiden jeweils gut geschmeckt und Spaß hatten wir auch dabei.IMG_2603ergebnis