Gemüsesackerl mit Stencil

Ich habe jetzt endlich mal meine Gemüsesackerl gemacht, die eigentlich als Weihnachtsgeschenke gedacht waren. Diese Beutelchen sind dazu gedacht, da entweder Backwaren reinzutun und ne Papiertüte zu sparen, oder damit offenes Obst und Gemüse zu kaufen, und diese kleinen Plastiktütchen einzusparen.IMG_4599

Die sind aus alten, ganz leichten Gardinen recyclet, so leicht, daß man die locker mitwiegen kann. Zu nähen sind die Dinger auch supereinfach, das sind nur 3 Gerade Nähte jeweils, man muß nur aufpassen, wo man in welcher Reihenfolge entlangnäht.

Ein Stencil hab ich auch draufgemacht, wie ich das genau gemacht habe, habe ich im Hacker Public Radio beschrieben (der Podcast ist auf Englisch), die Episode läuft offiziell am 22.3.2017. Das Motiv ist von der Food not bombs Bewegung.IMG_4602

Im Jahr 2016 keine neue Kleidung kaufen/Und 2017?

Ich hatte mir ja am Anfang des Jahres vorgenommen, dieses Jahr gar keine neue Kleidung zu kaufen, mit 2 Ausnahmen: Ich wollte ein richtig gutes Stück und ich wollte den Gesundheitsbereich ausklammern. Und jetzt wollte ich mal erzählen, wie es gelaufen ist, auch wenn das Jahr noch ein paar Tage hat.

Erstmal: Ich hab in irgendeinem Artikel (ich weiß leider nicht mehr wo) gelesen, daß im Schnitt alle Deutschen pro Jahr 60 Kleidungsstücke kaufen. Wow. Ich weiß nicht, ob da alles mitgezählt wird, was TouristInnen in Deutschland kaufen und exportieren, in München gibt es da einige, aber ich finde diese Zahl absurd hoch, unvorstellbar hoch.

Also, dann erzähl ich mal:

Ich habe tatsächlich im Gesundheitsbereich was angeschafft, das wusste ich ja vorher, nämlich ein Paar orthopädische Sandalen für meine kaputten Knie, und einen Angora-Schulterwärmer für meine kaputte Schulter. Beides super, und für beides Danke an meine Sponsorin für die finanzielle Hilfe dabei. :-)

Und ich war auf der Suche nach einer schönen Hose oder einem schönen Pulli, nach einem potentiellen Lieblingsstück, das möglichst nicht von Kinderhand genäht ist, aber ich bin nicht fündig geworden, also habe ich stattdessen 2 Paar wirklich hübsche Socken gekauft. Genaugenommen sind das ja 4 Kleidungsstücke, aber das ist viel weniger Stoff (und viel weniger Geld) als z.B. ein Pulli, also habe ich einen Deal mit mir selbst gemacht, und das ok gefunden.img_4503

Aber: Ich habe mir eine Jeans zum Geburtstag gewünscht und auch bekommen. Die hab ich zwar nicht bezahlt, aber ich zähle sie trotzdem mit, weil ich sie mir ja nicht hätte wünschen müssen. Immerhin wurde sie von Erwachsenen mindestens zum Mindestlohn genäht.

Ich hab es also nicht ganz geschafft, aber fast. Ich habe dieses Jahr auch keine gebrauchten Sachen gekauft oder geschenkt bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Das hab ich geschafft, weil mir einmal meine Mama einen Pulli repariert hat (der ist gestrickt, das kann ich nicht selber), ich selbst habe bestimmt 5 mal Hosen geflickt, und BHs, ich habe jetzt keinen einzigen BH, der noch nicht genäht ist (diese verdammten Bügel). :-)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Kleidungsvorsätze für 2017

Also insgesamt ist meine Garderobe ziemlich runtergewirtschaftet. Ich habe 2 Pullis, die nahe am Ruin sind. Da muß ich wohl entweder einen kaufen oder einen Nähen als Ersatz, ich habe genau so viele Pullies, wie ich brauche.

Hosen hab ich zwar einige, aber nur zwei die mir wirklich passen, davon bekommt eine demnächst ihren dritten Flicken. Also eine weitere Hose wäre toll, aber ein wirklicher Luxus, das würde ich nur machen, wenn ich eine wirklich schöne finde. So bestes Stück mäßig, eine die auch ok für gesellschaftliche Anlässe wäre, aber nur, wenn ich so eine finde, noch eine so la-la Hose, die nur halbgut passt brauch ich wirklich nicht. Leider komme ich mit meiner Nähmaschine nicht durch Jeansstoff durch, sonst könnte ich die unpassenden ändern. Ich hab kürzlich eine tolle gesehen (da hatte ich meine Socken aber schon gekauft) , wenn die es ins nächste Jahr und in den Ausverkauf schafft und reduziert wird, überleg ich mir das.

T-Shirtmäßig komme ich mit etwas Glück noch ein Jahr durch, aber das wird knapp.

Socken und Strümpfe sind kein Problem, aber ein richtiges Problem krieg ich mit Unterwäsche, die wird irgendwann schlicht auseinanderfallen. Und die kann ich auch nicht gebraucht besorgen oder selber nähen.

Also insgesamt sag ich mal für 2017: 1 Pulli, maximal 1 Gutes-Stück-Hose, maximal 8 Teile Unterwäsche, und ein Joker, falls beide Pullis oder ein T-Shirt den Geist aufgeben. Also 10 + 1. Alles andere muß ich nähen oder gebraucht aufteiben. Das ist der Vorsatz. Mehr als letztes Jahr aber deutlich weniger als 60.

Kostenloser und umweltfreundlicher Ersatz für Küchenrollen

Zur Zeit trage ich alte Bettwäsche aus dem Haus meiner Eltern auf, so lange, bis sie quasi von selbst zerfallen. Meine letzte Bettwäsche hatte schon fast keine Knöpfe mehr, und schon einige Löcher. Also kompletter Abfall.
Und vorgestern hatte ich eine schlaflose Nacht, die ich dazu genutzt habe, die Bettwäsche in kleine Vierecke zu zerschneiden (vorher hatte ich sie mit Hygienespüler gewaschen), so ungefähr in der Größe von nem Blatt Küchenkrepp. Zum Glück war die Bettwäsche kariert, so konnte ich an den Linien entlangschneiden, das hat es einfacher gemacht, aber das geht auch mit Blümchenstoff.Aber da schnippelt man schon ne Weile hin.img_4494

Und jetzt habe ich einen Haufen Stoffküchentücher, die ich anstatt Küchenkrepp verwenden kann. Wenn man was ekliges damit aufwischt, kann man sie gleich wegschmeißen, ist ja eh schon Abfall, und ansonsten kann man sie nach Gebrauch in die Waschmaschine schmeißen, je öfter, desto besser. Und wenn man den Stapel runtergewirtschaftet hat, kann man ihn mit alten T-Shirts, fadenscheinigen Handtüchern oder der nächsten aufgearbeiteten Bettwäsche wieder auffüllen.

Ich finde, das ist ne super Verwertung für alles, was nicht mehr gut genug für die Kleidersammlung ist.

Am besten dafür wär natürlich so eine kleine Holzbox, die oben offen ist, wo man sich die rausnehmen kann, als ordentliche Aufbewahrung. Da muß ich mir noch was Ausdenken, vorläufig kommen die in ne alte Kosmetiktücherbox.

Duftdingsies selbermachen

Ihr kennt ja bestimmt diese Duftdingsies, die gerne mal in Bädern und Toiletten rumstehen, diese Flaschen mit so Holzstäbchen und einer (im Optimalfall) gut riechenden Flüssigkeit drin.
Sowas kann man auch selber machen, wenn man auf sowas steht.img_4050

Ich hab im Sommer einen Haufen Lavendel von meiner Mama aus dem Garten bekommen, und habe die Blüten in kosmetischen Alkohol eingelegt (den kann man in so Hobbythekläden und so kaufen), und bis jetzt stehen lassen. Ich hab die Gläser ab und zu ein bißchen durchgeschüttelt, und sonst in Ruhe gelassen.img_4483

Und jetzt hab ich das ganze einfach durch nen Filter laufen gelassen und in Flaschen gefüllt. Dann sucht man sich ein hübsches Gefäß, füllt was von der gutriechenden Flüssigkeit rein, gibt noch etwa 10% Leitungswasser dazu (oder auch destilliertes Wasser), das macht es etwas trüber, steckt ein paar Stöckchen rein (die gibt es auch für ein paar Cent im Hobbythek-Laden), und fertig ist das Duftdingsi.img_4484

Und schwuppsdiwupps riecht es wie frisch geputzt. :-)

Man kann das auch mit Thymian oder Rosmarin oder Minze, oder was man halt so gutriechendes im Garten findet, machen. Und wenn man keinen Garten hat, kann man auch stattdessen ätherische Öle oder Duftöle nehmen, aber da hab ich die genauen Mischverhältnisse nicht im Kopf, ich glaube so pi mal Daumen 10% ätherisches Öl, 10% Wasser und 80% kosmetischen Alkohol.img_4486

Freßpaket zu „versteigern“

(English version following soon)

Ich weiß nicht, ob versteigern der richtige Ausdruck ist, wenn die unterlegenen BieterInnen ihr Geld trotzdem los sind, der Deal wäre folgender:

Ich schicke ein selbstgemachtes Freßpaket an die Person, die einem der unten genannten Accounts die höchste Spende zukommen lässt. Innerhalb Deutschlands trage ich die Portokosten, außerhalb müsstet Ihr die Differenz übernehmen oder das Paket geht in Eurem Namen an jemand, der es dringend brauchen kann, z.B. Refugees oder andere unterfinanzierte Menschen. Die Mindestsumme ist 10 Euro. Es geht dabei um die Unterstützung des Fediverse, also gnusocial.

Aktuelles Höchstgebot: – keines (Mindestens 10 Euro) – letztes Update: 23.9.2016 – 23.46 Uhr

img_4404In dem Paket sind:
0,5 l Pflaumengetränk, winterlich, mit etwas Honig
ein Pflaumenkompott (Kerne sind noch drin) mit Vanille und etwas Honig
eine Kornelkirschmarmelade/Sauce
ein Apfel-Quittenmus
Paprika süß-sauer eingelegt oder alternativ süß-sauer eingelegte Gurken
Ajvar nach kroatischem Rezept
Tomatensugo mit italienischen Kräutern
kleines Fläschchen Estragonessig

Hierbei handelt es sich komplett um selbsteingemachte Sachen, es kann also auch mal passieren, daß ein Glas umkippt, oder so. Wenn jemand Fragen bezüglich der Zutaten hat, gerne in den Kommentaren. Ebenso bei sonstigen Fragen. Das verwertete Obst/Gemüse stammt überwiegend aus dem Hinterhof.

Und so funktioniert es:
1.) Ihr spendet einen Betrag nach Wahl ab 10 Euro an einen der unten genannten Accounts .
2.) Ihr laßt mir einen Screenshot (persönliche Details geschwärzt) von Eurer Überweisung oder einen anderen Zahlungsnachweis zukommen, meine Kontaktdaten findet ihr auf der Kontakt-Seite.
3.) Ich veröffentliche hier und aktualisiere bei Erhalt von Zahlungsnachweisen das jeweils höchste Gebot ohne Namensnennung, so daß Ihr immer nachschauen könnt, wo wir gerade stehen, es kann aber mal ein paar Stunden Verzögerung meinerseits geben.
4.) Wenn Ihr wollt, überbietet Ihr, indem Ihr einen weiteren Betrag überweist und mir Bescheid sagt, daß der Betrag zum vorher von Euch überwiesenen Betrag dazugehört oder indem Ihr einfach einen höheren Betrag spendet, falls ihr vorher noch nichts überwiesen habt.
5.) Am 31. Oktober um Mitternacht schaue ich, wer den höchsten Betrag gespendet hat, und kontaktiere ihn/sie wegen der Postadresse (also geht sicher, daß ich Euch auch kontaktieren kann oder schickt sie gleich mit)
6.) Dann werde ich als Dankeschön kurzfristig das Paket an euch verschicken, bzw. die Details für einen außerdeutschen Versand oder die Übergabe an jemand anderen klären. Oder Ihr holt es ab.
7.) Wenn zwei oder mehr Menschen den gleichen Höchstbetrag gespendet haben, dann wird aufgeteilt oder eine andere Einigung gesucht.

Ihr könnt Euch natürlich auch zu mehreren zusammentun um einen höheren Betrag zu spenden, und das Paket dann aufteilen.

Und hier findet Ihr die Empfänger:
1.) Hier fehlt das Geld, um die Instanz loadaverage.org weiter zu betreiben, der Spendenknopf ist unten auf dieser Seite.
2.) Das zweite ist die NGO En Kompis Kompis, die einen ganzen Haufen für gnusocial tut, das kann ich gar nicht aufzählen, schaut Euch gerne die Webseite an, unter anderem betreibt sie quitter.se. Infos für Spenden sind in der rechten Spalte der Seite.

Gnusocial ist ein werbefreies Netztwerk, das sich aus Spenden und dem Einsatz von vielen vielen Ehrenamtlichen trägt, es hat viele Vorteile gegenüber kommerziellen Netzwerken (und auch einige Nachteile), die Instanzen werden von Privatpersonen oder kleinen Vereinen u. ä. betrieben, aber es ist werbefrei und auf Unterstützung angewiesen. Aber auch wenn Euch Gnusocial nicht weiter interessiert habt Ihr ja vielleicht trotzdem Lust auf ein Freßpaket ;-).

„Dirndlsauce“ aus geklauten Kornelkirschen

Um viele Spielplätze und öffentliche Parkanlagen herum wachsen weitgehend unbeachtet auf Sträuchern Kornelkirschen. Ich wusste das bis dieses Jahr auch nicht, mir wurde aber gesagt, daß sie eßbar sind, daß man daraus Marmelade kochen kann und daß sie nicht leicht mir irgendewelchen giftigen Sachen zu verwechseln sind, wenn man mal weiß, wie sie aussehen.
Ich und meine Sozialpädagogin sind also kürzlich losgezogen, um im Park gegenüber Kornelkirschen zu klauen. Ich sage immer so leichtferig klauen, ich habe aber inzwischen gelernt, daß man dazu „Urban Harvesting“ sagt, ganz modern, wenn es sich um öffentliches Gut handelt.
Das rote da auf dem Bild zwischen den ganzen Pflaumen sind Kornelkirschen:img_4345

Ich hab mich dann auf die Suche nach einem Rezept gemacht und habe dieses hier für „Dirndlmarmelade“ gefunden, warum die so heißt, weiß ich auch nicht. Dann ging es los mit einkochen:img_4354img_4355

Ich habe den Zucker durch eine geringere Menge Honig ersetzt, erfahrungsgemäß wird damit alles, was eigentlich Marmelade sein soll eher Sauce, aber das scheint trotzdem relativ fest geworden zu sein, ich hab es noch nicht probiert.Ich bin sehr gespannt darauf, sowas kenne ich überhaupt nicht.img_4391

Paprikaverarbeitung

Ich habe ja dieses Jahr im Hinterhof extra viel Paprika angebaut, weil ich große Pläne hatte. Das Wetter war bisher überwiegend nicht so optimal für Paprika, aber ich habe es schon geschafft, zweimal was einzukochen, und vielleicht, vielleicht mit viel Glück kommt auch nochmal ne Runde zusammen.Mal sehen. Hier sind erstmal ein paar Paprikas noch am Strauch:img_4317img_4349img_4350

Aus dieser Ernte und noch ein paar mehr Paprikas habe ich dann Ajvar nach einem kroatischen Rezept eingekocht.img_4318

Das sah im Zeitraffer etwa so aus:img_4327img_4329img_4330img_4331

Das Ajvar ist super geworden, ich habe es schon getestet, obwohl ich nicht so lange gerührt habe, wie das Rezept eigentlich verlangt. Also das mache ich bestimmt wieder.

Von der nächsten und den weiteren eher mickrigeren Ernten habe ich dann Paprika süß-sauer nach diesem Rezept eingekocht.img_4361

img_4390Das habe ich letztes Jahr schonmal gemacht, und fand es echt irre lecker und etwas besonderes. Kann ich nur empfehlen.

Pflaumenblogpost

Im Garten unseres Nachbarn steht ein Zwergpflaumenbaum, von dem etwa ein Drittel der Äste zu uns rüberhängt. Der hat dieses Jahr getragen wie irre, und meine Vermieterin hat die Verwertung der Pflaumen, die auf unserer Seite runtergekommen sind, mir überlassen.img_4343

Die Pflaumen lagen dicht an dicht, und jedes mal wenn ich sie aufgesammelt habe, waren zwei Tage später wieder gefühlt genausoviele da. Ich habe sie massenhaft aufgesammelt.img_4345

Dann hab ich noch mehr aufgesammelt, habe sie an alle NachbarInnen, die welche haben wollten, verschenkt.img_4348

Dann hab ich noch mehr aufgesammelt, und sie auch über Foodsharing weitergegeben.img_4360

Und dann habe ich noch mehr aufgesammelt, ich hab sie so lange verarbeitet und weitergegeben, bis ich niemanden mehr gefunden hab, die/der welche wollte, und ich mich selbst in ein Pflaumenburnout verarbeitet hatte. Ich habe etwa 60 Kilo Pflaumen aufgesammelt.img_4366

Ich habe die Pflaumen eingekocht, habe Unmengen an Pflaumensaft gemacht, mit Zimt, Vanille, Ingwer, Anis…img_4346

Das hier ist ein Teil meiner Beute. img_4357

Pflaumenmus hab ich auch ein bißchen gemacht, und Pflaumenkompott. Und welche gegessen, das sind unheimlich leckere Pfläumchen. Also, als das meiste durch war, war ich fix und fertig, aber ich freue mich irre drüber, daß diese feinen, regionalen und kostenlosen Früchte nicht verkommen sind, daß ich vielen Leuten ne Freude damit gemacht habe, und daß ich jetzt richtig gute Vorräte habe, für mich selbst, zum Verschenken und zum Tauschen. War ne gute Aktion.

Samen zu verschenken/zu tauschen

Ich möchte einen winzigen Beitrag dazu leisten, daß weniger Samen von Monsanto (Bayer) und Co. gekauft werden. Deswegen möchte ich die Samen, die ich selbst dieses Jahr gesammelt habe, oder die bereits gekauft sind und ich übrighabe, mit Euch teilen, damit ihr weniger suspekte Supermarktsamen für Eure Fensterbänke, Balkone und Gärten kaufen müsst. Ich verschicke die Samen, wenn alle fertig gesammelt und getrocknet sind, also vielleicht Oktober/November. Ich schicke Euch die Samen einfach zu, wenn ihr mir Eure Adresse zukommen lasst, so lange der Vorrat reicht, sagt mir einfach, was ihr gerne hättet, und wie viel optimalerweise. Wenn Ihr wollt, könnt ihr als Dankeschön einer Organisation etwas spenden (dann freu ich mich, wenn ihr das sagt, damit ich mich mitfreuen kann) oder ihr könnt mir auch Samen zukommen lassen, ganz unten ist ein Wunschzettel, oder vielleicht mit mir neugekaufte Samen von einem alternativen Unternehmen teilen, oder ihr nehmt sie einfach so und freut Euch drüber. Von manchen Samen habe ich nur wenig übrig, aber genug für ein-zwei Pflanzen auf dem Balkon, von anderen massenhaft, …und vielleicht bekommt ja jemand Lust, irgendwas davon auszuprobieren…
Für das meiste findet ihr Anleitungen im Internet, ansonsten könnt ihr auch fragen.img_4384

Folgendes habe ich anzubieten:
Basilikum  – selbstgesammelt von Pflanzen vom Kartoffelkombinat oder aus Supermarktsamen gezogen
Oregano  – selbstgesammelt von einer Pflanze ursprünglich aus dem Garten der Nachbarin
Ysop –  selbstgesammelt aus einer aus Supermarktsamen gezogenen Pflanze und Restsamen, ist ein Hildegard-Kraut, schön für Suppen und Salaten
Schnittlauch  – selbstgesammelt von Pflanzen aus Bingenheimer Saatgut (Bio)
Erdbeerminze/Marrokanische Teeminze  — selbstgesammelt, allerdings habe ich noch nie Pfefferminzsamen zu kaufen gesehen, und weiß nicht, wie gut das funktioniert
Limonadenkraut  – elbstgesammelte Samen von Pflanze aus dem Baumarkt
Pimpinelle  – Rest von Supermarktsamen, fein im Salat
Borretsch  – Rest von Supermarktsamen, lecker im Salat, Bienen lieben ihn
Kerbel –  Rest Supermarktsamen 1/2016 abgelaufen
Petersilie –  Rest Supermarktsamen
Estragon –  Rest Supermarktsamen 1/2016 abgelaufen
Liebstöckl  – Rest supermarktsamen
Majoran  – Rest Supermarktsamen
Thymian  – Rest Bingenheimer Saatgut
Leinsaat  –  gesammelt von Pflanzen aus Saatgut von der Bantam-Mais Initiative und Reste davon
Mex. Zwerggurke  – gesammelt von Pflanze aus Saatgut von Dreschpflegel
Einlegegurge Extra Early  – Samen von Dreschpflegel
Einlegegurke National Pickling  – Samen von Dreschpflegel
Einlegegurke Vorgebirgstraube  – Samen von Dreschpflegel
ungarischer runder Paprika  – Samen von von Dreschpflegel
Paprika Pustza Gold  – Samen von von Dreschpflegel
gelber Paprika Hybrid  – Supermarktsamen
violetter Blumenkohl Samen  – gesammelt/von Ebay
Butternut Kürbis Hybrid –  Baumaktsamenrest
Patisson Kürbis – Rest Bingenheimer Saatgut
Gelber Zentner Kürbis  – Rest Bingenheimer Saatgut
Rotkohl  – Rest Bingenheimer Saatgut
Blumenkohl weiß  – Rest Bingenheimer Saatgut
Mangold Rest  – Supermarktsamen
Lauch  – Rest Supermarktsamen
schwarze Cocktailtomate  – Rest Baumarktsamen
Pastinaken –  Rest Bingenheimer Saatgut
Möhren  – Rest Supermarktsamen
Spinat  – Rest Supermarktsamen
Zwiebeln  – selbstgesammelt und Reste Supermarkt
Carantais-Melone  – Samen auf Ebay gekauft, von jemand selbst gesammelt
Sweet Honey Melone –  Samen auf Ebay gekauft, von jemand selbst gesammelt
Zuckermelone  – selbstgesammelt aus Supermakrtfrucht, weiß nicht, ob das wird…
Rucola  – Rest von Baumarktsamen
Roter Kopfsalat – – Rest von bingenheimer Saatgut
grüner kopfsalat  – Rest von Supermarktsamen
amerkikanischer brauner Pflücksalat –  Rest von Supermakrtsamen, 1/16 abgelaufen

verschiedene Balkonblumen, überwiegend lila und rosa, Wicken, Verschiedene Wiesenblumen/Bienenblumen: Ringelblumen, Mädchenauge, Kornblume,… aus verschiedenen konventionellen und bio Blumenmischungen abgesammelt, orangene Cosmeen, Schwarzäugige Susanne, Mittagsblumen, Malven, weiße Akelei,
Sonnenblumen ohne Ende (teils bio, teils aus Vogelfutter)

Die abgelaufenen Samen sind nicht deswegen unbrauchbar, je älter die Samen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß nicht alle aufgehen, also im Zweifel einfach mehr sähen.

Ich selbst wünsche mir für nächstes Jahr folgende Samen, vielleicht hat ja jemand von Euch ein paar übrig, oder möchte sich ein Tütchen mit mir teilen? Oder wenn ich eh bestelle können wir auch eine gemeinsame Bestellung bei Dreschpflegel machen und ggf Versandkosten sparen, falls es sich sonst nicht für Euch lohnt. Oder wenn ihr was Cooles übrig habt, was nicht auf der Liste steht, könnt ihr es mir auch sagen.

Mairübchen
roter Glockenpaprika
Wassermelone, z.B. diese
Stangenbohne Blauhilde
Zucchini, z.B. Ölzucchini (ich hätte gerne nächstes Jahr mehrere, auch gerne verschiedene Sorten)
Salatgurke Sensation oder eine andere
ggf. Brokkoli (weiß noch nicht, ob das bei mir mit dem Samen was wird)
ggf. Mauretanische Malve
ggf. Wucherblume