Plätzchenproduktion und Übergabe (Teil 2)

Dies werden mehrere Blogposts, weil ich sooooo viele Fotos habe. Teil 1 ist hier.

Erstmal konnten meine Mitbäckerin @HeartbeatRsa und ich was Verzierkram angeht aus den vollen schöpfen. Sie hatte einiges da, ich hatte noch einiges von vorherigen Verzieraktionen, dazu kam das Hans-Meiser -Paket (an dieser stelle nochmal vielen Dank dafür), und wir haben zusätzlich noch Mini-Gummibärchen, Mini-Tropi Frutti, Mini Colorado, die kleinen Haribo-Weihnachtstütchen, kleine und große Smarties, TicTacs und so dazu gekauft.IMG_2811

@HeartbeatRsa bäckt leidenschaftlich, und ich bin heilfroh, daß sie mir das Backen abgenommen hat, weil ich bin da ne Totalkatastrophe, und ich hab dann so lange schonmal mit verzieren angefangen.IMG_2812

Wir haben innerhalb von drei Tagen quasi Vollzeitarbeit 183 Kekse produziert. Nebenbei lief der Fernseher mit Nachrichten und was halt im Fernseher so läuft, ich bin jetzt voll informiert über Frisuren von irgendwelchen Royals und so. Wir haben aber auch so nebenbei Filme geschaut, die nicht zu viel Aufmerksamkeit verlangen, Ghostbusters 2 und Schokolade zum Frühstück und so, nichts was so spannend war, daß wir dabei das Verziehren vergessen hätten.IMG_2829

IMG_2831Am Sonntag haben wir dann die Plätzchen eingetütelt und jede mit ein paar Worten an die Refugees versehen.IMG_2929

Dazu gab es weißen Glühwein, der voll lecker war, und den wir uns auch redlich verdient haben.IMG_2931

Am Ende waren wir total zufrieden mit der Arbeit.IMG_2933

Am Dienstag sind wir dann zu einer neuen Refugee-Unterkunft hier in der Nähe gefahren, die 154 BewohnerInnen hat, die alle ganz frisch eingezogen waren. Wir haben mit der dortigen Sozialpädagogin gesprochen und sind mit dem Unterkunftsleiter von Tür zu Tür gegangen und haben die Kekse verteilt. Die Leute haben sich echt gefreut, teilweise konnten sie gar nicht glauben, daß sie jetzt einfach so etwas geschenkt bekommen. Die Sozialpädagogin sagte auch, daß das wahrscheinlich das einzige ist, was die Refugees zur Weihnachtszeit bekommen, weil sie da nicht schaffen, was zu organisieren, es gibt da noch nichtmal Stühle, wegen einem Lieferengpass. Ansonsten ist die Unterkunft ziemlich schön, es gibt Zweierzimmer und Familienzimmer, es gibt Gemeinschaftsküchen, drumherum auf dem Gelände etwas Wiese zum spielen für die Kinder, und es macht einen gut gepflegten Eindruck, ist aber auch alles neu.
Leider war das ganze ziemlich schnell vorbei, und so zwischen Tür und Angel sind nur ganz kleine Gespräche zwischen den Refugees und uns entstanden, aber die Stimmung war wirklich gut und ruhig, schön einfach. Auch die strahlenden Augen von Kindern und Erwachsenen. Ich bin total froh, daß wir das gemacht haben, und einen guten Erstkontakt zu den Verantwortlichen haben, so daß da auch in Zukunft mal was gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann. Da hab ich auch schon eine Idee.

Hier geht’s zu Teil 3: Plätzchenfotos

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