Am Rande des Refugee-Hungerstreiks am Sendlinger Tor

Ich habe kürzlich ein paar Vertrauten die folgende Email geschrieben.Ich wurde darum gebeten, sie zu veröffentlichen, und nach einigem Überlegen habe ich beschlossen, das auch annähernd unverändert zu tun:

Hi Zusammen,

von dem Hungerstreik der Refugees am Sendlinger Tor habt ihr sicher ein
bißchen was mitbekommen. Und M.: sie haben sich riesig über die Zigaretten
von Dir gefreut. Ich hab sie ein paarmal besucht, und auch Sachen für sie vorbei
gebracht, unter anderem ein paar von meinen selbstgehäkelten Schals. Sie
haben sich sehr gefreut, und es macht mich stolz, daß etwas selbstgemachtes
von mir von Menschen getragen wird, die ein so hartes Leben haben und unter
Einsatz dieses Lebens für ihre Rechte und für menschliche Behandlung
friedlich aber bestimmt eingetreten sind. Für mich ist das schöner, als wenn
irgend ein Promi einen Schal von mir tragen würde, es ist mir eine Ehre.
Hier ist ein SZ-Kommentar zum Streik (Auf dem Foto trägt auch ein Refugee einen Schal von mir, den lilanen):
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/umgang-mit-fluechtlingen-in-muenchen-in-bayern-klettert-man-nicht-auf-baeume-1.2240854

Ich drücke den Refugees die Daumen, daß Ihr Einsatz positive Auswirkungen
hat, und auch wenn es ein langer Weg ist, trägt jede solche Aktion für mehr
Öffentlichkeit ihrer Anliegen, mehr Bewusstsein in der Bevölkerung und
hoffentlich auch politische Änderung bei.
Ich freu mich, daß ich den Hungerstreik in einem kleinen, bescheidenen
Rahmen unterstützen konnte, und vielleicht ergibt sich auch in Zukunft für
mich eine Möglichkeit, wieder etwas kleines beizutragen.

Ich wollte das einfach mit Euch teilen.

Liebe Grüße,
Biene

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