Pflaumenblogpost

Im Garten unseres Nachbarn steht ein Zwergpflaumenbaum, von dem etwa ein Drittel der Äste zu uns rüberhängt. Der hat dieses Jahr getragen wie irre, und meine Vermieterin hat die Verwertung der Pflaumen, die auf unserer Seite runtergekommen sind, mir überlassen.img_4343

Die Pflaumen lagen dicht an dicht, und jedes mal wenn ich sie aufgesammelt habe, waren zwei Tage später wieder gefühlt genausoviele da. Ich habe sie massenhaft aufgesammelt.img_4345

Dann hab ich noch mehr aufgesammelt, habe sie an alle NachbarInnen, die welche haben wollten, verschenkt.img_4348

Dann hab ich noch mehr aufgesammelt, und sie auch über Foodsharing weitergegeben.img_4360

Und dann habe ich noch mehr aufgesammelt, ich hab sie so lange verarbeitet und weitergegeben, bis ich niemanden mehr gefunden hab, die/der welche wollte, und ich mich selbst in ein Pflaumenburnout verarbeitet hatte. Ich habe etwa 60 Kilo Pflaumen aufgesammelt.img_4366

Ich habe die Pflaumen eingekocht, habe Unmengen an Pflaumensaft gemacht, mit Zimt, Vanille, Ingwer, Anis…img_4346

Das hier ist ein Teil meiner Beute. img_4357

Pflaumenmus hab ich auch ein bißchen gemacht, und Pflaumenkompott. Und welche gegessen, das sind unheimlich leckere Pfläumchen. Also, als das meiste durch war, war ich fix und fertig, aber ich freue mich irre drüber, daß diese feinen, regionalen und kostenlosen Früchte nicht verkommen sind, daß ich vielen Leuten ne Freude damit gemacht habe, und daß ich jetzt richtig gute Vorräte habe, für mich selbst, zum Verschenken und zum Tauschen. War ne gute Aktion.

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